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Gipfel EU-Brasilien erörtert Wirtschaftsfragen und globale Herausforderungen

Auf dem siebten Gipfeltreffen EU-Brasilien am 24. Februar standen Wirt­schaftsfragen, Außenpolitik, globale Herausforderungen und die laufenden Verhandlungen über ein Assoziierungsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur im Mittelpunkt.

Die Beratungen zwischen der EU - vertreten durch den Präsidenten des Europäischen Rates, Herman van Rompuy, und den Präsidenten der Kommission, José Manuel Barroso – und der brasilianischen Präsidentin, Dilma Rousseff, waren auf mehrere Schwerpunktbereiche ausgerichtet.

Zunächst befassten sich die Spitzenpolitiker mit den Wirtschaftsperspektiven der EU und Brasiliens, wobei sie vor allem Wirtschaftsfragen und den weltweiten Wirtschafts­aufschwung erörterten. Insbesondere prüften sie die Frage, wie das Wirtschaftswachs­tum und die Schaffung von Arbeitsplätzen beschleunigt werden können. Sie begrüßten auch die erheblichen Fortschritte bei den Verhandlungen über das Assoziierungsab­kommen zwischen der EU und dem Mercosur.

Sodann prüften die Spitzenpolitiker, wie globale Herausforderungen wie Klimawandel und Cyber-Sicherheit angegangen werden können. Diesbezüglich vereinbarten sie, einen neuen Dialog zwischen der EU und Brasilien über die internationale Cyberpoli­tik einzuleiten, wobei das erste Treffen bereits im April stattfinden könnte.

Schließlich erörterten die Spitzenpolitiker, wie in außen- und sicherheitspolitischen Fragen effizienter zusammengearbeitet werden kann. Insbesondere hatten sie einen Gedankenaustausch über die Ukraine, den Nahen Osten und Afrika.

Das für Handel zuständige Kommissionsmitglied, Karel de Gucht, und der brasilianische Außenminister, Luiz Alberto Figueiredo, nahmen ebenfalls an dem Gipfeltreffen in Brüssel teil.

Eine strategische Partnerschaft

Die strategische Partnerschaft EU-Brasilien wurde im Juli 2007 begründet. Diese Partnerschaft stützt sich auf einen Gemeinsamen Aktionsplan, der fünf Kooperations­bereiche umfasst: Frieden und Sicherheit, nachhaltige Entwicklung; regionale Zusam­menarbeit; Wissenschaft, Technologie und Innovation; direkte Kontakte zwischen den Menschen sowie kultureller Austausch.

Die strategische Partnerschaft erstreckt sich nunmehr über 30 verschiedene Bereiche.

 

 

Ausschnitte aus der Pressekonferenz

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